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03. Focus on German Studies, Volume 20 (2013), Die Nützlichkeit der philologischen Untersuchung. Zum Überarbeitungsprozess von Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt

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03. Focus on German Studies, Volume 20 (2013), Die Nützlichkeit der philologischen Untersuchung. Zum Überarbeitungsprozess von Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt

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dc.contributor.author Buglioni, Chiara Maria
dc.date.accessioned 2015-02-24T15:56:03Z
dc.date.available 2015-02-24T15:56:03Z
dc.date.created 2013
dc.date.issued 2013
dc.identifier http://journals.uc.edu/index.php/fogs/article/view/38
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/2374.UC/743866
dc.description Programme hält die Dichterin Marieluise Fleißer für unkünstlerisch, so hat sie ihre Poetik nie schriftlich organisch fixiert. Da sie 1973 auf den Begriff „Programm“ zurückgreift, muss man zuerst erklären, was sie damit meint. Sie stellt sich jenem Theatermodell gegenüber, das die Aufführung als eine Reihe von Anweisungen zur Rezeption versteht, und sie verneint die „Entwicklungsdramaturgie, die ein Ziel hat“ (MFA VI, 1b), weil sie durch das Drama keine apriorische Lehre mitteln will. Da der Brennpunkt ihres Theaters der Mensch und seine Verhaltensweisen im alltäglichen, gesellschaftlichen Leben ist, gilt die Naturtreue als erster Reiz, der später durch die „synthetische Form des Dramas“ die universal-typischen Elemente der menschlichen Existenz isolieren muss. „Das naive Sehn“ der Autorin, das die Ereignisse als „wesentlich auffallend, erstmalig“ erfasst (Materialien 170), ohne sie in ihrer Einmaligkeit zu kategorisieren, ist deshalb mit jeder Art von Dramaturgie unvereinbar, die eine vom Autor vorgegebene Interpretation der Welt darbietet. Von Programmatik kann bei Marieluise Fleißer nicht die Rede sein. Das aber muss nicht zur Folgerung bringen, ihr Schreiben sei unreflektiert, wie Kässens und Töteberg lapidar festhalten: „Die Geschichten kamen ihr aus dem Dunkeln, sie schrieb intuitiv, unbeeinflußt von einer Tradition oder einem literarischen Programm“ (17). Wenn so eine Bestätigung stimmte, dann könnte man die intensive Arbeit der Dramatikerin an ihrem Werk nicht erfassen. Man soll diesbezüglich nicht vergessen, dass drei vollkommene Textfassungen von Fegefeuer in Ingolstadt und ebenso viele von Pioniere in Ingolstadt existieren, zu denen zahlreiche Fragmente, Entwürfe, Korrekturen, Notizen und Verständigungstexte im Nachlass hinzukommen.
dc.format application/pdf
dc.language.iso de
dc.publisher University of Cincinnati. German Graduate Student Association
dc.relation http://journals.uc.edu/index.php/fogs/article/view/38/25
dc.relation.ispartof Focus on German Studies, Volume 20 (2013)
dc.rights Copyright (c) 2015 Focus on German Studies
dc.subject Marieluise Fleißer
dc.subject Fleißer
dc.subject Fegefeuer in Ingolstadt
dc.subject Pioniere in Ingolstadt
dc.subject.lcsh German literature
dc.title 03. Focus on German Studies, Volume 20 (2013), Die Nützlichkeit der philologischen Untersuchung. Zum Überarbeitungsprozess von Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt
dc.title.alternative Die Nützlichkeit der philologischen Untersuchung. Zum Überarbeitungsprozess von Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt
dc.type Article
dc.publisher.digital Focus on German Studies
dc.publisher.OLinstitution University of Cincinnati
dc.publisher.OLrepository University of Cincinnati. Langsam Library


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